Kooperationsmanagement

Übergreifende Kooperationen bieten für kleine und mittelständische Unternehmen neue Möglichkeiten. Beide Seiten können:

  • ihre Konkurrenzfähigkeit erhöhen

  • neue Marktchancen nutzen

  • große Projekte bewältigen

  • Reibungsverluste vermeiden


Wir unterstützen Sie beim Aufbau von Kooperationen durch:

  • die Planung des Vorhabens

  • die Suche nach passenden Kooperationspartnern

  • die Organisation der Zusammenarbeit

  • die Klärung rechtlicher Fragen

  • die Ausarbeitung von Kooperationsvereinbarungen

  • die Gestaltung des gemeinsamen Marktauftrittes​​​​​​​

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Kooperationen bringen Wettbewerbsvorteile

Im schlagkräftigen Verbund können Unternehmen Nachteile im Wettbewerb ausgleichen und auch größere Unternehmen ersetzen:
  • Eine Kooperation bietet den einzelnen Unternehmen die Chance, am Markt als Komplettanbieter aufzutreten und somit dem Wunsch des Kunden nach Leistungen "aus einer Hand" zu entsprechen.​​​​​​​

  • Der Kundenkreis wird größer, wenn alle Partner ihre Kundenbeziehungen für die Kooperation nutzen und ihre Kundenbindung besser pflegen.​​​​​​​

  • Kunden brauchen keinen Koordinationsaufwand zu leisten; die Auftragsabwicklung erfolgt abgestimmt und deshalb zügig.​​​​​​​

  • Kooperationen bieten ihren Kunden eine Gesamtleistung zu einem einheitlichen Qualitätsstandard.​​​​​​​

  • Eine verbesserte Kapazitätsauslastung und Koordination der Leistungserstellung senken die Kosten und ermöglichen konkurrenzfähige Preise.​​​​​​​

  • Kooperationen schaffen die Voraussetzung größere Projekte abzuwickeln, an denen einzelne Handwerksbetrieb ansonsten nur als Subunternehmer beteiligt werden.​​​

  • Im Verbund können auch kleinere Anbieter ihren Kunden einen umfassenden Service anzubieten.

  • Eine Studie der Universität Münster belegt, dass kooperierende Unternehmen im durchschnitt wirtschaftlich stabiler sind als andere.​​​​​​​

 

Risiken von Kooperationen

Die Zusammenarbeit ist natürlich nicht ohne Risiken. Entscheidend für den Erfolg ist:

  • die Wahl der richtigen Partner

  • die Fähigkeit und Bereitschaft der Partner zur Zusammenarbeit

  • der Wille zum gemeinsamen Erfolg

Dies bedeutet insbesondere, dass alle Partner die gemeinsam vereinbarten Ziele der Kooperation achten. Zur Sicherung einer dauerhaften und für alle erfolgreichen Zusammenarbeit ist der Abschluss entsprechender Kooperationsvereinbarungen zu empfehlen.

 

Im Verbund weniger Pleiten

Kooperierende Unternehmen sind im Durchschnitt wirtschaftlich stabiler als Unternehmen, die keiner Kooperation angehören.

Dies ist zusammengefasst das Ergebnis einer Studie, die das "Centrum für Angewandte Wirtschaftsforschung" der Universität Münster im Auftrag des Zentralverbandes gewerblicher Verbundgruppen (ZGV) durchgeführt hat.

Ergebnis:

Kooperierende Unternehmen haben mit höherer Wahrscheinlichkeit ein geringeres Insolvenz­risiko als Unternehmen, die keiner Verbundgruppe angehören. Die Ergebnisse der Studie dokumentieren die Aktualität des Netzwerkgedankens und unterstreichen, dass Kooperationsmodelle erfolgreich im Wettbewerb bestehen können.

Die Studie der Universität Münster untersuchte die Bonität von mittelständischen Unternehmen anhand einer Stichprobe von 16.000 kooperierenden Unternehmen und einer Zufallsstichprobe von 15.000 vergleichbaren Unternehmen. Dabei wurde der Creditreform-Bonitätsindex als Indikator für das Risiko der Unternehmen verwendet und zusätzlich zu den Bonitätsfaktoren der Creditreform die Verbundgruppenmitgliedschaft als erklärender Einflussgröße für die Bonität der Unternehmen getestet.

Das Ergebnis ist eindeutig und statistisch signifikant: Kooperierende Unternehmen haben ein besseres Risikoprofil. Die wissenschaftlich und statistisch korrekte Formulierung lautet: Kooperierende Unternehmen haben eine höhere Wahrscheinlichkeit eines niedrigeren Insolvenzrisikos als nicht-kooperierende Unternehmen. Dies ist eine allgemein gültige Aussage. Liegen Informationen über einzelne Unternehmen vor, können zusätzliche Aussagen über die relative Stärke des Zusammenhangs gemacht werden.

 

Vereinbarung von Rechten und Pflichten

Wo die wirtschaftlichen Verflechtungen enger werden, liegen Befürchtungen auf der Hand, weil
  • die Unabhängigkeit der eigenen Entscheidungen verloren geht
  • ein Know-how-Verlust droht, wenn ein Partner ausscheidet
  • Einbußen in der Flexibilität erwartet werden
  • oder die Abhängigkeit von fremden Vorgaben wächst.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Kooperation ist deshalb das Vertrauen der einzelnen Beteiligten gegenüber den Partnern. Dieses Vertrauen ist durch genaue Vereinbarungen über die Rechte und Pflichten der Partner zu sichern.

 

Verbindliche Absprachen und klare Terminvereinbarungen helfen Kosten zu sparen

Ohne verbindliche Absprachen, eindeutige Termine und einen ständigen Informationsaustausch kann die Zusammenarbeit nicht klappen.

Die Folgen wären: Terminverzögerungen, unnötige Kosten und sehr viel Ärger.

Das alles aber lässt sich mit der nötigen Vorbereitung und Selbstdisziplin vermeiden. Alle Partner müssen ständig über alle Entwicklungen informiert bleiben: Eine kurze E-Mail reicht schon. Das eigentliche Zauberwort bei all diesen Absprachen heißt Verbindlichkeit. Jeder muss sich auf die Angaben der anderen verlassen können. Deshalb sollte man sich niemals auf unrealistische Ziele einlassen und sich nicht darauf verlassen, dass man das schon "irgendwie" hinkriegen wird.

Die Zusammenarbeit rechnet sich, wenn die verbesserte Abstimmung zu spürbaren Kostenentlastungen führt. Der zusätzliche Koordinierungsaufwand wird so mit erwirtschaftet. Dass dies tatsächlich gelingt, bestätigen Unternehmer mit eigener Kooperationserfahrung.

Wer hierzu weitere Informationen wünscht, kann sich an unsere Berater wenden.
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